Eine vom Baustellenlärm überforderte Frau hält sich verzweifelt die Ohren zu, um dem lauten Geräusch zu entfliehen.

Tinnitus nach lauten Geräuschen

Lärmbelastung gehört zu den häufigsten Auslösern von Tinnitus. Vor allem Menschen, die lauten Geräuschen ausgesetzt sind, laufen Gefahr, Ohrgeräusche zu entwickeln. Der Grund: Jede Form von Lärm strapaziert die sensiblen Haarsinneszellen in unserem Innenohr und kann sie zerstören oder ihnen dauerhaft schaden. Ist das der Fall, stellt sich nicht selten ein Tinnitus ein. Erfahren Sie im Folgenden, in welchen Alltagssituationen Gefahr für Ihre Hörgesundheit besteht – und was Sie bei Tinnitus tun können.

Typische Situationen mit lauten Geräuschen 

Wer an Lärmquellen im Alltag denkt, dem fallen schnell Maschinen wie Presslufthammer, Bohrmaschine, Kreissäge und Co. ein. Fakt ist jedoch, dass unsere Ohren täglich in vielen Situationen lauten Geräuschen ausgesetzt sind – ganz unabhängig von Baustellenlärm. Nicht alle nehmen wir dabei überhaupt als Lärm wahr. Folgende laute Geräusche im Alltag können einen Tinnitus begünstigen:

Laute Alltagsgeräte
Ob wir uns mit einem Föhn die Haare trocknen, mit dem Staubsauger die Zimmer putzen oder im Garten mit dem Rasenmäher arbeiten – viele Alltagsgeräte sind dröhnend laut und können auf Dauer die Ohren belasten. Tatsächlich kann die Lautstärke von Föhn, Staubsauger und Rasenmäher 90 Dezibel erreichen. Das entspricht dem Geräuschpegel einer lauten Fabrikhalle.

Straßenlärm
Rettungsfahrzeuge mit Martinshorn, hupende Autos und Motorenlärm: Vor allem bei starkem Verkehr sind Hauptstraßen laut und können unser sensibles Hörorgan auf eine Belastungsprobe stellen.

Viele Autos im dichten Stadtverkehr an einer Ampel, städtische Geräuschkulisse und Hektik.

Laute Musik
Sei es bei einem Konzert der Lieblingsband, beim Musikhören mit Kopfhörern oder beim Feiern in der Disco: Laute Musik nehmen wir zwar meist nicht als Lärm wahr, trotzdem kann sie die empfindlichen Haarsinneszellen in unserem Innenohr schädigen. Ein Tinnitus nach einem Konzert ist folglich keine Seltenheit. 

Arbeitslärm
Viele Berufe gehen mit einer hohen Lärmbelastung einher – doch nicht bei allen ist das Tragen eines Gehörschutzes gängig. So können beispielsweise in einem Kindergarten Spitzenpegel von bis zu 117 Dezibel erreicht werden.1 Ein Orchester erreicht manchmal sogar eine Lautstärke von bis zu 130 Dezibel.2 Zum Vergleich: Ein Presslufthammer – bei dessen Bedienung das Tragen eines Hörschutzes Regel und Pflicht ist – erzeugt rund 110 Dezibel.

Arbeiter schützt sein Gehör mit Ohrschützern während der Arbeit in einem lauten Arbeitsumfeld.

Lauter Knall
Schon ein lauter Knall genügt, um unser Innenohr bleibend zu schädigen – man spricht von einem Knalltrauma. Ein Knalltrauma gehört zu den Risikofaktoren für Tinnitus. Im Alltag kann ein Knalltrauma beispielsweise durch einen platzenden Luftballon, einen Silvesterböller, das Auslösen eines Airbags oder lautes Spielzeug wie Spielzeugpistolen verursacht werden.

Dezibel-Werte: Ab wann wird es gefährlich? 

Um die Lautstärke eines Geräusches zu bestimmen, wird der Schalldruckpegel, der auf unser Ohr wirkt, in Dezibel gemessen. An der Schmerzgrenze von 130 Dezibel ist der Schalldruck dabei circa drei Millionen mal so hoch wie an der Hörschwelle von 0 Dezibel. Gefährlich wird es für unser Gehör jedoch bereits deutlich vor dem Erreichen der Schmerzgrenze. So drohen bereits bei einer Dauerbeschallung mit durchschnittlich 85 Dezibel bleibende Hörschäden und das Risiko für einen Tinnitus steigt.

Geräusch Lautstärke Tinnitus-Risiko
Ticken einer leisen Uhr etwa 30 Dezibel
Normales Gespräch etwa 50 Dezibel
Straßenlärm bei starkem Verkehr etwa 80 Dezibel erhöht
Staubsauger/ Rasenmäher/ Föhn etwa 90 Dezibel erhöht
Volles Fußballstadion etwa 95 Dezibel erhöht
Autohupen in 7 Meter Abstand etwa 100 Dezibel erhöht
Diskothek bis etwa 110 Dezibel erhöht
Schießlärm etwa 170 Dezibel erhöht

Tinnitus erkennen

Bei jedem Geräusch, das keiner äußeren Schallquelle entspringt, handelt es sich um einen Tinnitus. Oft empfinden Betroffene ein Ohrgeräusch besonders in stillen Situationen – beispielsweise nachts im Bett oder bei der Arbeit am Schreibtisch – als besonders störend. Ein Tinnitus kann verschiedenartig klingen. Ohrgeräusche können auftreten in Form von:

  • Klingeln im Ohr
  • Brummen im Ohr
  • Rauschen im Ohr
  • Piepen im Ohr
  • Flattern im Ohr
  • Klopfen im Ohr
  • Pfeifen im Ohr
Entspannt sitzender Mann nutzt sein Smartphone auf dem Sofa im Wohnzimmer.

Wie stark belasten Sie Ihre Ohrgeräusche?

Der Selbsttest gibt einen ersten Einblick wie stark Ihre Ohrgeräusche Sie belasten und sich auf Ihre Gefühle und Einstellungen auswirken.

Was tun gegen Ohrgeräusche bei Tinnitus?

Ein Tinnitus kann mehrere Auslöser haben. Zu diesen zählen neben hoher Lärmbelastung auch Stress, altersbedingter Hörverlust oder ein Hörsturz. Wie sich ein Ohrgeräusch erfolgreich behandeln lässt, hängt davon ab, welche Ursache dahintersteckt. Nicht selten bringen Ärzte einen Tinnitus mit einer Durchblutungsstörung im Innenohr in Verbindung. In diesen Fällen hat sich eine Behandlung mit dem Ginkgo-Präparat Tebonin® intens 120 mg bewährt. 

Mehr erfahren über Risikofaktoren für Tinnitus

Tebonin® intens 120 mg wirkt, indem es die Durchblutung von Gehirn und Innenohr verbessert.3,4 Am Hörvorgang beteiligte Zellen werden so wieder mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und können sich regenerieren. Das kann dazu beitragen, dass ein akuter Tinnitus* vollständig verschwindet.5

Auch Therapiemaßnahmen, die auf das „Verlernen“ von chronischen Ohrgeräuschen* abzielen, kann Tebonin® intens 120 mg wirksam unterstützen, indem es die Anpassungsfähigkeit von Nervenzellen im Gehirn fördert.6

Besser noch ist es, wenn es erst gar nicht zu einem Tinnitus kommt. Schutz vor lauten Geräuschen als Auslöser bieten Ohrstöpsel, Bügelgehörschutz oder geräuschreduzierende Kopfhörer. Darüber hinaus sollte beim Hören von Musik auf eine angemessene Lautstärke geachtet werden. 

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Tebonin® intens 120mg bei Tinnitus*

  • Lindert Tinnitus*a, indem es die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung im Gehirn und Innenohrb fördert – an dem Ort, an dem der Tinnitus* entsteht.
  • Gut verträglich, auch bei Langzeiteinnahmea
  • Mit dem Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761®

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Weiterführende Informationen zum Thema Tinnitus

Frau mit langen, grauen Haaren blickt nachdenklich und berührt ihr Ohr, möglicherweise Anzeichen für Ohrbeschwerden.

Tinnitus Symptome

Nicht für alle hört sich ein Tinnitus gleich an. Er kann z. B. als Piepsen, Pfeifen oder auch als Klingeln auftreten.

Entspannt sitzender Mann nutzt sein Smartphone auf dem Sofa im Wohnzimmer.

Wie stark belasten Sie Ihre Ohrgeräusche?

Der Selbsttest gibt einen ersten Einblick wie stark Ihre Ohrgeräusche Sie belasten und sich auf Ihre Gefühle und Einstellungen auswirken.

Tebonin intens 120 mg Filmtabletten neben Ginkgo-Blättern, dargestellt in einer natürlichen Umgebung.

Behandlung und weitere Maßnahmen

Ein Tinnitus sollte möglichst früh behandelt werden. Erfahren Sie hier wie Tebonin® intens 120 mg Ihnen helfen kann Ihren Tinnitus1 zu lindern und welche Maßnahmen Sie sonst noch ergreifen können.

*Zur unterstützenden Behandlung von Tinnitus aufgrund von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen
1https://www.pro-kita.com/kitaleitung/selbstmanagement/kita-laerm-regelungen-massnahmen-und-10-tipps-fuer-erzieher/ 
2https://www.deutschlandfunk.de/laermschutz-fuer-musiker-100.html 
3Kellermann A et al. Pharmacotherapy 2011;31(5):490-502.
4Maass B et al. Extr Otorhinol. 1987;9(5):169–172.
5Meyer B. Presse Med. 1986;15:1562-1564.
6Tchantchou F et al. FASEB J 2007;21:2400-2408.