Ältere Frau mit grauen Haaren sitzt mit geschlossenen Augen und hält sich den Kopf wegen Ohrgeräuschen

Tinnitus im Alter

Bei einem Geräusch im Ohr, das keiner äußeren Schallquelle entspringt, spricht man von einem Tinnitus. Schätzungen zufolge hat bereits jeder vierte Deutsche vorübergehend mit einem solchen Störgeräusch zu tun gehabt.1 Was viele nicht wissen: Im Alter steigt das Risiko für einen Tinnitus. Erfahren Sie hier, wieso es zu Tinnitus im Alter kommt und was man dagegen tun kann.

Warum entsteht Tinnitus im Alter? 

Zu den häufigsten Ursachen von Tinnitus gehören hohe Lärmbelastung, psychischer Stress und Hörverlust im Alter. Weil ein vermindertes Hörvermögen oft Folge des natürlichen Alterungsprozess ist, leiden ältere Erwachsene besonders häufig unter einem Tinnitus. 

Tatsächlich geht ein Tinnitus in über 90 Prozent der Fälle mit einer Hörminderung einher.2 Schwerhörigkeit und der Störton im Ohr können sich dabei gegenseitig begünstigen. So kann ein Tinnitus entstehen, weil das Gehirn bei Schwerhörigkeit versucht, ausbleibende Hörsignale zu kompensieren. Gleichzeitig kann das Störgeräusch im Ohr dazu führen, dass Betroffene noch schlechter hören. 

Zusätzlich kann eine verminderte Durchblutung des Innenohrs die Entstehung von Tinnitus begünstigen. Gerade im Alter lässt die Durchblutung nach, sodass das empfindliche Hörorgan weniger gut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. 

Doch es gibt noch weitere Tinnitus Ursachen, die ältere Erwachsene besonders betreffen: Ein Ohrgeräusch kann beispielsweise auch als Nebenwirkung eines Medikaments auftreten. Auch Kreislaufprobleme, Bluthochdruck und Verspannungen der Nacken- oder Kiefermuskulatur – beispielsweise infolge von Bewegungsmangel – können Tinnitus Ursachen sein.

Symptome und Auswirkungen von Tinnitus im Alter

Ein Tinnitus kann das Leben von Betroffenen stark beeinträchtigen. Schließlich kommen sie im wahrsten Sinne des Wortes nie zur Ruhe. Besonders fies: Das Piepen oder Brummen im Ohr erscheint immer dann besonders laut, wenn die äußere Umgebung still ist. In der Folge stört ein Tinnitus oft nicht nur Ruhephasen und begünstigt Schlafstörungen, sondern er kann auch die Konzentration beeinträchtigen und den Alltag so erschweren. 

Treten Ohrgeräusche im Zusammenhang mit Hörverlust auf, können sie dazu führen, dass Betroffene sich zunehmend zurückziehen. Der Grund: Menschen, die infolge eines Tinnitus schlechter hören als zuvor, fühlen sich in sozialen Situationen oft unsicher.

Mann mittleren Alters tippt nachdenklich mit dem Finger auf sein Ohr, möglicherweise aufgrund von Hörproblemen oder eines Tinnitus.

Doch Tinnitus-Symptome bringen nicht nur psychische Belastungen bis hin zur Depression mit sich – sie bergen auch körperliche Gesundheitsgefahren. So kann ständiger Schlafmangel das Immunsystem schwächen und Krankheiten begünstigen. Darüber hinaus haben Menschen, die unter Schwerhörigkeit, Depression oder sozialer Isolation leiden, ein deutlich erhöhtes Risiko an Demenz zu erkranken.

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Tinnitus: Wann zum Arzt?

Tritt ein Tinnitus zum ersten Mal auf, gilt es erst einmal Ruhe zu bewahren, denn in vielen Fällen verschwinden Ohrgeräusche nach wenigen Stunden von allein. Ist das nicht der Fall, sollte man zeitnah einen Termin beim Ohrenarzt vereinbaren. Dabei gilt: Je schneller man mit der Behandlung eines Ohrgeräuschs beginnt, desto besser stehen die Chancen darauf, den Tinnitus wieder loszuwerden.

Nahaufnahme einer nachdenklichen Frau, die einen Mann im Gespräch anschaut.

Kurzfristig zum Arzt gehen sollten Betroffene, wenn ein Tinnitus mit Hörminderung oder Schwindel einhergeht. Ein Notfall liegt vor, wenn Ohrgeräusche von Symptomen in anderen Körperregionen begleitet werden – beispielsweise Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen.

Doch wie wird ein Tinnitus festgestellt und welche Tests helfen bei der Diagnose? Die Antwort lautet: Um Art und Intensität des Tinnitus festzustellen und seine Ursachen abzuklären, unternimmt der Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) gleich eine ganze Reihe von Maßnahmen.

Zu diesen gehören:

  • Gespräch mit dem Patienten
  • Hörtest
  • Untersuchung der Ohren und der Kopf-Hals-Region
  • Fragebögen (unter anderem zur Ermittlung der individuellen Belastung)
  • Abklärung der Herz-Kreislauf-Gesundheit (bei Bedarf)
  • Messung der Nervenleitgeschwindigkeit der Hörnerven (bei Bedarf)
  • Eine bildgebende Untersuchung wie ein MRT (bei Bedarf)

Wenn der HNO-Arzt keine Ursache des Tinnitus im Ohr findet, erfolgt in der Regel eine Überweisung zu Kollegen anderer Fachrichtungen, zum Beispiel Zahnärzten, Orthopäden, Neurologen oder Psychotherapeuten und Psychiater.

Was hilft gegen Tinnitus im Alter?

Wie eine gelungene Tinnitus Behandlung im Alter aussieht, hängt davon ab, welche Ursachen dem Ohrgeräusch zugrunde liegen. Schließlich handelt es sich bei einem Tinnitus nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom, das darauf hinweist, dass an anderer Stelle etwas nicht stimmt. Bei der Tinnitus-Therapie konzentrieren sich Fachärzte deswegen auf die Behandlung der Auslöser. Tritt ein Ohrgeräusch beispielsweise infolge von Hörverlust auf, kann ein Hörgerät Tinnitus lindern. Ist es die Folge von Verspannungen, können Massagen helfen. Sind Durchblutungsstörungen beteiligt, kann ein pflanzliches Präparat wie Tebonin® unterstützen.

Schwieriger kann die Tinnitus Behandlung werden, wenn dem Ohrgeräusch keine eindeutige Ursache zugeordnet werden kann. In diesen Fällen konzentrieren sich therapeutische Maßnahmen darauf, Betroffenen zu vermitteln, wie es sich mit Tinnitus gut leben lässt. Dabei stehen oft verhaltenstherapeutische Ansätze im Vordergrund. Sie haben das Ziel, den Fokus auf das Störgeräusch zu „verlernen“, damit man es im besten Fall irgendwann nicht mehr wahrnimmt. Außerdem sollen Fähigkeiten vermittelt werden, um im Alltag besser mit dem Ohrgeräusch zurechtzukommen und es als weniger störend zu empfinden.

Unterstützen können auch ältere Erwachsene eine Tinnitus* Behandlung mit dem Ginkgo-Präparat Tebonin® intens 120 mg, das den hochwertigen Extrakt EGb 761® enthält. Tatsächlich ist Tebonin® die in Deutschland am häufigsten verschriebene medikamentöse Behandlung bei Tinnitus.2,3

Mann mittleren Alters in einem hellblauen Pullover präsentiert eine Tebonin intens 120 mg-Packung, zu Hause in heller, freundlicher Umgebung.

EGb 761® hilft gleich auf mehrere Arten gegen Ohrgeräusche*. So wirkt der Extrakt durchblutungsfördernd4 und sorgt in der Folge dafür, dass das Innenohr ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Gleichzeitig kann Tebonin® intens 120 mg Therapiemaßnahmen ergänzen, die das „Verlernen“ des Ohrgeräuschs* zum Ziel haben, denn: EGb 761® unterstützt die Anpassungsfähigkeit von Nervenzellen sowie die Signalverarbeitung im Gehirn.5,6

Wie lange dauert es, bis Tebonin bei Tinnitus* wirkt?

Damit sich eine Wirkung von Tebonin® intens 120 mg einstellt, empfehlen Experten eine Einnahme über mindestens 12 Wochen. Bei rechtzeitigem Therapiebeginn kann das pflanzliche Arzneimittel innerhalb dieser Phase dazu beitragen, dass ein akuter Tinnitus* vollständig zurückgeht.7

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Tebonin® intens 120mg bei Tinnitus*

  • Lindert Tinnitus*a, indem es die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung im Gehirn und Innenohrb fördert – an dem Ort, an dem der Tinnitus* entsteht.
  • Gut verträglich, auch bei Langzeiteinnahmea
  • Mit dem Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761®

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Tinnitus vorbeugen: Was schützt im Alter?

Es gibt mehrere Risikofaktoren für Tinnitus im Alter, die sich vermeiden lassen. Auf folgende Dinge sollten ältere Erwachsene achten:

  • Schwerhörigkeit rechtzeitig behandeln lassen
  • Medikamente richtig dosiert einnehmen
  • Blutdruck im gesunden Bereich halten
  • Ausreichend trinken für eine gute Durchblutung
  • Gutes Stressmanagement im privaten und beruflichen Bereich
  • Ausreichend Bewegung zur Förderung der Herz-Kreislauf-Gesundheit und zur Vorbeugung von Verspannungen
  • Bei lauten Events/Arbeiten einen Gehörschutz für Erwachsene tragen

Weiterführende Informationen zum Thema Tinnitus

Frau mit langen, grauen Haaren blickt nachdenklich und berührt ihr Ohr, möglicherweise Anzeichen für Ohrbeschwerden.

Tinnitus Symptome

Nicht für alle hört sich ein Tinnitus gleich an. Er kann z. B. als Piepsen, Pfeifen oder auch als Klingeln auftreten.

Entspannt sitzender Mann nutzt sein Smartphone auf dem Sofa im Wohnzimmer.

Wie stark belasten Sie Ihre Ohrgeräusche?

Der Selbsttest gibt einen ersten Einblick wie stark Ihre Ohrgeräusche Sie belasten und sich auf Ihre Gefühle und Einstellungen auswirken.

Tebonin intens 120 mg Filmtabletten neben Ginkgo-Blättern, dargestellt in einer natürlichen Umgebung.

Behandlung und weitere Maßnahmen

Ein Tinnitus sollte möglichst früh behandelt werden. Erfahren Sie hier wie Tebonin® intens 120 mg Ihnen helfen kann Ihren Tinnitus1 zu lindern und welche Maßnahmen Sie sonst noch ergreifen können.

* Tinnitus aufgrund von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen
1https://www.tinnitus-liga.de/tinnitus/
2Hesse G. GMS Curr Top Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2016;15
3GfK MedicScope, MAT 09/2025, RX, Beschwerden „Tinnitus, Ohrensausen, Ohrgeräusche, Hörsturz“.
4Kellermann A., Kloft C. Pharmacotherapy 2011;31(5):490-502.
5Tchantchou F et al. FASEB J 2007;21:2400-2408. 
6Yoshitake T et al. Br J Pharmacol 2010;159: 659-668.
7Meyer B. Presse Med. 1986;15:1562-1564.