Schwerhörigkeit als Risikofaktor für Tinnitus
Wer Geräusche in seiner Umgebung nur noch eingeschränkt hört, leidet unter Schwerhörigkeit. In leichten Fällen bemerken Betroffene keine oder nur leichte Probleme im Alltag. Bei schweren Verläufen kann Schwerhörigkeit zur Gefahr werden, weil beispielsweise herannahende Autos nicht mehr gehört werden. Oft sind Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen gleich doppelt geplagt, denn: Schwerhörigkeit geht häufig mit einem Tinnitus einher.
Warum Schwerhörigkeit zu Tinnitus führen kann
Bei einem Tinnitus handelt es sich um ein Störgeräusch, das keiner äußeren Schallquelle entspringt, sondern im Gehirn entsteht. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Störungen im auditiven System dazu führen können, dass das Gehirn ausbleibende Signale durch einen Phantomton kompensiert.
Auch Schwerhörigkeit entsteht durch eine Störung im Hörsystem. Genauer gesagt ist unser Hörvermögen daran gekoppelt, wie viele gesunde Haarsinneszellen in unserem Innenohr vorhanden sind. Der Grund: Diese sind für die Umwandlung von Schallwellen in elektrische Signale verantwortlich. Je weniger Haarsinneszellen wir haben, desto schlechter hören wir Geräusche um uns herum. In der Folge kann der Kompensationsprozess einsetzen und ein Tinnitus entstehen.
Fakt ist jedoch auch: Schwerhörigkeit und Tinnitus können sich gegenseitig verschlimmern. So kann auch ein Ohrgeräusch dazu führen, dass Betroffene schlechter hören. Es droht ein Teufelskreis. Nicht selten bemerken Menschen mit Ohrgeräusch ihre Schwerhörigkeit erst im Rahmen einer Tinnitus Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohrenarzt.
Ursachen von Schwerhörigkeit
Es gibt viele Ursachen, die dazu führen, dass Haarsinneszellen im Innenohr absterben und unser Hörvermögen nachlässt. Zu den Hauptauslösern von Schwerhörigkeit gehören:
- Alterungsprozesse im Innenohr
Jeder Mensch verliert im Laufe des Lebens Haarzellen im Innenohr. Darüber hinaus lassen die verbliebenen Haarzellen in ihrer Funktion nach.
- Lärmbelastung
Akustische Impulse sorgen dafür, dass sich die Haarzellen bewegen. Laute Geräusche können dazu führen, dass sie überstrapaziert und in ihrer Funktion gestört werden oder absterben. Lärmschwerhörigkeit ist in Deutschland eine der häufigsten Berufskrankheiten.
- Hörsturz
Als Ursache vermuten Wissenschaftler in vielen Fällen Durchblutungsstörungen im Innenohr. Die Haarzellen werden dann nicht mit ausreichend Nährstoffen versorgt und Betroffene sind vorübergehend meist einseitig schwerhörig. - Krankheiten
Krankheiten wie Mittelohrentzündung oder Morbus Menière können das Ohr nachhaltig schädigen und zu Schwerhörigkeit führen.
- Ohrverletzungen
Verletzungen im Ohr können die Übertragung akustischer Signale an das Gehirn stören und zu Schwerhörigkeit führen. - Kopfverletzungen
Bei einer Verletzung des Kopfes können auch das Innenohr und der Hörnerv Schaden nehmen. Ist das der Fall, führt es dazu, dass wir schlechter hören.
- Genetische Faktoren
Schwerhörigkeit kann genetisch bedingt sein und kann dank moderner Testverfahren bereits im frühen Kindesalter diagnostiziert werden. - Medikamente
Sogenannte ototoxische Medikamente – beispielsweise spezielle Antibiotika – können dem Ohr schaden und das Hörvermögen mindern.
| Geringgradige Schwerhörigkeit | Betroffene hören leise Geräusche wie beispielsweise Blätterrauschen nicht mehr. |
| Mittelgradige Schwerhörigkeit | Betroffene hören beispielsweise Flüstern nicht mehr. |
| Hochgradige Schwerhörigkeit | Betroffene können Gespräche in normaler Lautstärke nicht mehr verstehen. |
| An Taubheit grenzende Schwerhörigkeit | Betroffene hören beispielsweise einen Pkw in zehn Metern Abstand nicht mehr. |
| Taubheit | Wenn nur noch Geräusche mit einer Lautstärke von über 95 Dezibel wahrgenommen werden, spricht die WHO von einem vollständigen Hörverlust.1 Straßenlärm bei starkem Verkehr hören Betroffene dann beispielsweise nicht mehr. |
Ein Tinnitus als Begleitsymptom kann sich unabhängig vom Grad der Schwerhörigkeit einstellen und unterschiedliche Formen annehmen. So kann er sich als Ohrensausen, Rauschen, Klingeln, Brummen oder Piepen im Ohr bemerkbar machen.
Wie wird ein Tinnitus bei Schwerhörigkeit diagnostiziert?
Weil ein Ohrgeräusch nur vom Betroffenen selbst gehört wird, nimmt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt mehrere Tests vor, um Art und Intensität des Tinnitus festzustellen. In diesem Zusammenhang wird auch überprüft, wie ausgeprägt die vorliegende Schwerhörigkeit ist.
Wann sollte man bei Tinnitus zum Arzt?
Tritt ein Ohrgeräusch zum ersten Mal auf und bleibt über mehrere Tage, sollte ein Arzt konsultiert werden, um die Ursachen abzuklären und eine Behandlung einzuleiten.
Das erwartet Tinnitus-Patienten beim HNO-Arzt:
- Gespräch mit dem Arzt
- Hörtest
- Untersuchung der Ohren und der Kopf-Hals-Region
- Fragebögen (u.a. zur Ermittlung der individuellen Belastung)
- Abklärung der Herz-Kreislauf-Gesundheit (bei Bedarf)
- Messung der Nervenleitgeschwindigkeit der Hörnerven (bei Bedarf)
- Eine bildgebende Untersuchung wie ein MRT (bei Bedarf)
Wie stark belasten Sie Ihre Ohrgeräusche?
Der Selbsttest gibt einen ersten Einblick wie stark Ihre Ohrgeräusche Sie belasten und sich auf Ihre Gefühle und Einstellungen auswirken.
Was hilft bei Tinnitus durch Schwerhörigkeit?
Gegen Tinnitus bei Schwerhörigkeit kann man etwas tun. Ein Hörgerät gleicht einen Hörverlust aus: Das verbessert nicht nur das Hörvermögen, sondern kann auch dazu führen, dass ein Tinnitus verschwindet oder zumindest als weniger störend empfunden wird. Darüber hinaus senkt ein Hörgerät das Risiko an Demenz zu erkranken und steigert die Lebensqualität von Betroffenen.
Doch nicht in allen Fällen verschwindet ein Ohrgeräusch mit der Anpassung eines Hörgeräts. Was hilft bei Tinnitus, wenn er bleibt?
Eine wirksame Möglichkeit Tinnitus* zu behandeln, ist die Einnahme des Ginkgo-Präparats Tebonin® intens 120 mg. Die pflanzliche Arznei verbessert die Durchblutung in Innenohr und Gehirn.2,3 Die am Hörvorgang beteiligten Haarzellen werden folglich wieder mit mehr Sauerstoff und Nähstoffen versorgt und können sich regenerieren. Tebonin® intens kann so dazu beitragen, dass ein akuter Tinnitus* wieder vollständig verschwindet.4
Tebonin® intens 120mg bei Tinnitus*
- Lindert Tinnitus*a, indem es die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung im Gehirn und Innenohrb fördert – an dem Ort, an dem der Tinnitus* entsteht.
- Gut verträglich, auch bei Langzeiteinnahmea
- Mit dem Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761®
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Zusätzlich können therapeutische Maßnahmen Betroffenen helfen, besser mit Tinnitus umzugehen. Insbesondere verhaltenstherapeutische Ansätze unterstützen dabei, das Ohrgeräusch als weniger störend zu empfinden und die Aufmerksamkeit von ihm abzulenken. Tebonin® intens 120 mg kann diesen Prozess zusätzlich unterstützen: Der enthaltene Spezialextrakt EGb 761® fördert die Anpassungsfähigkeit der Nervenzellen sowie die Signalverarbeitung im Gehirn und trägt so dazu bei, das „Verlernen“ des Ohrgeräuschs* zu fördern.5,6
Weiterführende Informationen zum Thema Tinnitus
Tinnitus Symptome
Nicht für alle hört sich ein Tinnitus gleich an. Er kann z. B. als Piepsen, Pfeifen oder auch als Klingeln auftreten.
Wie stark belasten Sie Ihre Ohrgeräusche?
Der Selbsttest gibt einen ersten Einblick wie stark Ihre Ohrgeräusche Sie belasten und sich auf Ihre Gefühle und Einstellungen auswirken.
Behandlung und weitere Maßnahmen
Ein Tinnitus sollte möglichst früh behandelt werden. Erfahren Sie hier wie Tebonin® intens 120 mg Ihnen helfen kann Ihren Tinnitus1 zu lindern und welche Maßnahmen Sie sonst noch ergreifen können.
*Zur unterstützenden Behandlung von Tinnitus aufgrund von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen.
1 Holube I et al. HNO. 2024;72(8):561-564.
2 Kellermann A et al.. Pharmacotherapy 2011;31(5):490-502.
3 Maass B et al. Extr Otorhinol. 1987;9(5):169–172.
4 Meyer B. Presse Med. 1986;15:1562-1564.
5 Morgenstern C et al. Int J Clin Pharmacol Ther. 2002;40(5):188-197.
6 Tchantchou F et al. FASEB J. 2007;21(10):2400-2408.