Mann mittleren Alters tippt nachdenklich mit dem Finger auf sein Ohr, möglicherweise aufgrund von Hörproblemen oder eines Tinnitus.

Ohrenerkrankungen und Tinnitus

Ohrenerkrankungen gehören zu den häufigen Auslösern von Tinnitus. Der Tinnitus selbst ist dabei keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das viele Ursachen haben kann. Nur in seltenen Fällen steckt ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem hinter einem Tinnitus. Erfahren Sie im Folgenden, welche Ohrenerkrankungen Tinnitus auslösen und was Sie gegen den nervenzehrenden Störton im Ohr tun können.

Tinnitus als Folge von Ohrenerkrankungen 

Bei einem Tinnitus handelt es sich um ein Geräusch, das im Gehirn entsteht. Auslöser können Ohrenerkrankungen sein, denn: Mittelohrentzündung und Co. können dazu führen, dass die Übertragung von akustischen Signalen an das Hörzentrum gestört wird. In der Folge kann es passieren, dass das Gehirn ausbleibende Höreindrücke durch Phantomgeräusche kompensiert. Betroffene nehmen das als störendes Ohrgeräusch wahr.

Ein Tinnitus entsteht häufig dann, wenn unser Hörvermögen durch eine Ohrenerkrankung eingeschränkt ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn bei einem Infekt viel Ohrenschmalz den Gehörgang verstopft. Auch eine Schwellung bei einer Entzündung im Ohr kann dazu führen, dass wir schlechter hören. Ebenso kann ein Paukenerguss, also eine Ansammlung von Flüssigkeit im Mittelohr, Tinnitus auslösen, weil diese uns vorübergehend schwerhörig macht.

Mann mittleren Alters mit grauem Bart signalisiert Hörprobleme und spricht mit seinem Sohn.

Mehr erfahren über Hörverlust als Risikofaktor für Tinnitus

Zu einem Tinnitus kann es jedoch auch kommen, wenn sich eine Ohrenerkrankung direkt auf die am Hörprozess beteiligten Nervenbahnen auswirkt oder die Funktion der Haarsinneszellen im Innenohr einschränkt.

Ein häufiger Auslöser von Tinnitus sind außerdem Durchblutungsstörungen des Innenohrs. Diese treten beispielsweise im Zusammenhang mit einem Hörsturz auf. Weil das Ohr bei Durchblutungsstörungen nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird, kann die Signalübertragung an das Hörzentrum gestört werden und einen Tinnitus auslösen.

Medizinisches Motiv mit verästelten Nervenbahnen in rosa Tönen.

Mehr erfahren über Durchblutungsstörungen im Kopf

Ein Ohrgeräusch ist außerdem nicht selten die Folge von Druck- und Belüftungsproblemen im Ohr. Der Grund: Falscher Druck beeinträchtigt unter anderem das Trommelfell in seiner Beweglichkeit. Akustische Signale können dann nicht mehr richtig an den Hörnerv weitergegeben werden. Dazu kann es beispielsweise kommen, wenn die Eustachische Röhre, die das Mittelohr mit dem Nasen-Rachen-Raum verbindet, verstopft ist.

Welche Ohrenerkrankungen können Tinnitus auslösen?

Ein Tinnitus kann durch mehrere Ohrenerkrankungen ausgelöst werden, die entweder das Mittelohr oder das Innenohr betreffen. Während bei Mittelohrerkrankungen beispielsweise die Funktion des Trommelfells, der Paukenhöhle oder der Eustachischen Röhre beeinträchtigt werden, betreffen Innenohrerkrankungen den Bereich des Ohres, der für den eigentlichen Hörprozess verantwortlich ist: Zu diesem gehört die Hörschnecke (Cochlea) mit den empfindlichen Haarsinneszellen, die Schall- in Nervenimpulse umwandeln.

Im Vordergrund zeigt eine Fachperson mit einem Stift auf ein detailliertes Ohrmodell, im Hintergrund findet ein Beratungsgespräch mit einer weiteren Ärztin und einem Patienten statt.

Diese Ohrerkrankungen können Tinnitus auslösen:

Mittelohrentzündung
Bei einer Mittelohrentzündung ist die Schleimhaut im Mittelohr schmerzhaft entzündet. Meistens ist das die Folge von Erkältungserregern, die über die Eustachische Röhre aus dem Nasen-Rachen-Raum ins Ohr gelangen.

Tubenkatarrh
Wenn die Schleimhaut in der Eustachische Röhre entzündet ist, funktioniert der Druckausgleich im Mittelohr nicht mehr korrekt – man spricht von einem Tubenkatarrh. 

Innenohrentzündung
Eine Innenohrentzündung wird durch Viren oder Bakterien verursacht. Zu ihren Symptomen zählen neben Tinnitus auch: Ohrenschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Hörverlust.

Durchblutungsstörung im Innenohr
Viele Auslöser können Durchblutungsstörungen im Innenohr zur Folge haben. Dazu zählen unter anderem: Stoffwechselerkrankungen, Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Probleme mit der Halswirbelsäule.

Hörsturz
Bei einem Hörsturz hören Betroffene plötzlich einseitig schlecht und nehmen ein dumpfes Gefühl im Ohr wahr. Wissenschaftler vermuten, dass sowohl Stress als auch eine schlechte Durchblutung des Innenohrs einen Hörsturz auslösen können.

Schwerhörigkeit
Oft tritt Schwerhörigkeit infolge des natürlichen Alterungsprozess auf. Hörverlust kann jedoch auch Folge von Ohrerkrankungen oder Ohrverletzungen sein. Darüber hinaus kann sie Durchblutungsstörungen im Innenohr als Ursache haben.

Mehr erfahren über Schwerhörigkeit als Risikofaktor für Tinnitus

Otosklerose 
Bei Otosklerose verändert sich die Knochenstruktur im Innen- und Mittelohr. Akustische Signale können in der Folge nicht mehr richtig weitergeleitet werden. Betroffene werden im Krankheitsverlauf zunehmend schwerhörig.

Morbus Menière
Die Erkrankung des Innenohrs führt dazu, dass Haarsinneszellen Informationen nicht mehr korrekt an das Gehirn weiterleiten. Darunter leidet sowohl der Hörsinn als auch der Gleichgewichtssinn. Zu den Symptomen von Morbus Menière zählt neben Schwerhörigkeit und Tinnitus auch Schwindel.

Tinnitus bei Ohrenerkrankungen erkennen

Frau mittleren Alters hält sich wegen lauten Geräuschen besorgt das Ohr.

Ein Tinnitus kann viele verschiedene Formen annehmen. Grundsätzlich ist jedes Geräusch, das bei einer Ohrenerkrankung auftritt und keiner äußeren Schallquelle entspringt, ein Tinnitus. Bleibt ein Ohrgeräusch länger als drei Monate bestehen, spricht man von einem chronischen Tinnitus. Ohrgeräusche können von selbst wieder verschwinden, wenn eine Ohrerkrankung abheilt. Bleiben sie jedoch länger als ein paar Tage bestehen, sollte ein Arzt konsultiert werden. Besonders häufig macht sich ein Tinnitus so bemerkbar:

  • Klingeln im Ohr
  • Brummen im Ohr
  • Rauschen im Ohr
  • Piepen im Ohr
  • Flattern im Ohr
  • Klopfen im Ohr
  • Pfeifen im Ohr
Entspannt sitzender Mann nutzt sein Smartphone auf dem Sofa im Wohnzimmer.

Wie stark belasten Sie Ihre Ohrgeräusche?

Der Selbsttest gibt einen ersten Einblick wie stark Ihre Ohrgeräusche Sie belasten und sich auf Ihre Gefühle und Einstellungen auswirken.

Tebonin® bei Tinnitus

Um einen Tinnitus wieder loszuwerden, ist es wichtig, dass die Ursache abgeklärt und behandelt wird. Das bedeutet auch: Steckt eine Ohrenerkrankung dahinter, sollte diese gut auskuriert werden, damit auch das Ohrgeräusch wieder verschwindet. 

Besonders oft setzen Hals-Nasen-Ohrenärzte bei der Behandlung von Tinnitus* auf durchblutungsfördernde Mittel wie das Ginkgo-Präparat Tebonin® intens 120 mg. Das pflanzliche Arzneimittel mit dem hochdosierten Spezialextrakt EGb 761® lindert Tinnitus*, indem es die Durchblutung von Gehirn und Innenohr verbessert.1 Am Hörvorgang beteiligte Zellen werden so wieder mit mehr Sauerstoff versorgt und können sich regenerieren. 

Tebonin® intens ist gut verträglich2 und kann zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen*, die durch Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen verursacht werden, eingesetzt werden, um Tinnitus* zu lindern.

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Weiterführende Informationen zum Thema Tinnitus

Frau mit langen, grauen Haaren blickt nachdenklich und berührt ihr Ohr, möglicherweise Anzeichen für Ohrbeschwerden.

Tinnitus Symptome

Nicht für alle hört sich ein Tinnitus gleich an. Er kann z. B. als Piepsen, Pfeifen oder auch als Klingeln auftreten.

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Behandlung und weitere Maßnahmen

Ein Tinnitus sollte möglichst früh behandelt werden. Erfahren Sie hier wie Tebonin® intens 120 mg Ihnen helfen kann Ihren Tinnitus1 zu lindern und welche Maßnahmen Sie sonst noch ergreifen können.

*Zur unterstützenden Behandlung von Tinnitus aufgrund von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen.
1Kellermann A. et al. Pharmacotherapy 2011;31(5):490-502.
2von Boetticher A. Neuropsychiatr Dis Treat. 2011;7:441-447.